Welche Rechte deine KI bedenkenlos haben darf und welche du ihr nie geben solltest.
von Sonja Kreye„KI wehrt sich gegen Abschaltung.“ „KI-Agent löscht Datenbank.“ Solche Schlagzeilen hast du sicherlich schon mal gelesen. Und dann sollst du einer KI erlauben, in deinen Ordnern, deinem Postfach oder deinem E-Mail-Programm zu arbeiten?
Die gute Nachricht: Wie viel deine KI darf, bestimmst du. Mit der KI-Ampel siehst du auf einen Blick, was du ihr ruhig überlassen kannst, wo sie dich vorher fragen muss und was du immer selbst machst.
Das funktioniert für ChatGPT, Claude, Claude Cowork und jedes andere KI-Werkzeug, auch für die, die morgen neu dazukommen.
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Ich arbeite jeden Tag mit KI-Agenten. Sie legen meine Posts für Instagram und LinkedIn an, bereiten meine Podcastfolgen vor und bauen meine Webseiten, auch diese hier. Und ganz ehrlich: Am Anfang habe ich einfach gemacht, ohne lange darüber nachzudenken, was die KI eigentlich alles darf. So geht es den meisten, die schon mit KI arbeiten.
Irgendwann habe ich mir die Fragen gestellt, die eigentlich vorher dran gewesen wären. Was ist, wenn ein Text rausgeht, der nach KI klingt, und meine Kundinnen und Kunden merken, dass ich überall nur noch die KI schreiben lasse? Welche Informationen über mich und mein Business habe ich der KI schon gegeben, und wo landen die? Und was passiert, wenn ein Agent dieselbe Aufgabe immer wieder anstößt und mein Limit nach einem Vormittag aufgebraucht ist?
Passiert ist bei mir zum Glück nur Kleinkram. Trotzdem habe ich seitdem klare Regeln, was meine KI allein darf und wo sie mich fragt. Meine Posts legt sie zum Beispiel nur als Entwurf an, veröffentlicht wird erst, wenn ich draufgeschaut habe.
Alles, was in meinem Namen nach außen geht oder Geld kostet, gebe ich selbst frei.
Genau diese Regeln stecken in der KI-Ampel. Damit du die KI für dich arbeiten lässt und trotzdem ruhig schläfst.
Über 5.000 Online-Kurse habe ich verkauft, und ich bin dreifache Amazon-Bestseller-Autorin. Mein Business läuft seit Jahren automatisiert, jetzt baue ich es mit KI um.
In meinem Podcast „KI und Online Business – leicht gemacht. Mit 50 erst recht.“ nehme ich dich dabei mit, Folge für Folge.